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Was ist da los?

Und was macht das mit mir? Dazu ein Lied. Also ran ans Klavier.
Oder die Gitarre. So läuft das. Meistens. Manchmal kommt auch ein instrumentales Stückchen heraus.
In der Wahlheimat Halle an der Saale passiert das: Lieder machen, Songs schreiben. Stücke komponieren.

Und wenn das Publikum dann hört, was da entstanden ist, klingt dieses an, hallt jenes nach. Beobachtungen, Nachdenklichkeiten, Geschichten. Die eigenen vielleicht, die fremden, die vertrauten, die unvertrauten.

Zu erleben ist musikalische Vielfältigkeit. Melancholie ist schön, aber nicht alles. Lyrisch-liedhaft, folkig-filigran, poetisch-poppig. Das findet sich auch.

In den folkigen Songs erklingt das Echo eines einjährigen Irlandaufenthaltes. Werfen teuflische Eichhönchen mit Nüssen, können Waschmaschinen Wetter machen oder wird die Schönheit irischer Regenwolken gepriesen.

Und wenn der Körper in die Knie geht und eine absolute Auszeit einfordert. Und wenn er wieder heilt und gesund wird. Dann auch dazu erst mal ein Lied. Dann geht es weiter, immer weiter und ein Stück der erlebten Tiefe setzt sich ab auf dem Grund der eigenen Musik. Im Meer erwachsen neue Fische.

Und an der Oberfläche taucht aus der melancholischen See immer wieder so ein Periskop auf.  Und guckt so herum.  Neugierig. Argwöhnisch. Leichtherzig. Immer nur diese Unterwasserschwere hält ja auch keiner aus.